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Vergleich macht reich

Bekommen Sie, was Sie verdienen?

Gut verhandeln kann nur, wer sich seines Marktwertes bewusst ist. Heutzutage lässt sich über das Internet oder Fachmedien schnell ein Überblick über Gehälter aller Branchen gewinnen. Warum tauschen Sie sich nicht mit alten Ausbildungs- oder Studienkollegen aus, die in derselben Branche, aber in anderen Firmen arbeiten? So werden Sie schnell eine Vorstellung davon bekommen, ob Ihr Gehalt in der Keller- oder Spitzenklasse liegt.

Viele Mitarbeiter lassen sich von einem Hinweis auf die Konjunktur einschüchtern. Dabei spielt sie nur eine zweitrangige Rolle. Einigen Unternehmen geht es auch, manchen sogar gerade, in der Krise gut. Wenn die Erträge Ihrer Firma steigen, sollten Sie sich nicht scheuen, Ihr Gehalt in dieselbe Richtung wandern zu lassen. Wichtig ist die Ertragslage in Ihrem Unternehmen und die kann trotz Wirtschaftskrise gut sein. Nutzen Sie also die Gelegenheit solange sich Ihr Unternehmen auf der Erfolgsspur befindet.

Die sogenannte Tarifbindung wird oft als Grund für das Ausbleiben einer Gehaltserhöhung angegeben. Ihr Chef ist an das Tarifgehalt gebunden – er oder sie darf es nicht unterschreiten. Aber nirgendwo steht geschrieben, dass Sie nicht ein übertarifliches Gehalt bekommen dürfen. Machen Sie sich bewusst: Das tarifliche Gehalt ist ein Mindestbetrag, den auch der schwächste Mitarbeiter bekommen muss. Aber Sie, als fähige Kraft, leisten mehr als ein Minimum – und sollten deshalb mehr als einen Mindestlohn fordern.

© Wehrle, Martin, Geheime Tricks für mehr Gehalt, Berlin 2003, Econ-Verlag

Unterstützer

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.