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tesa Werk Offenburg GmbH

Mehr Effizienz dank maximaler Flexibilität in sich selbst organisierenden Teams

Logo tesa Werk Offenburg GmbH

Mit einer Jahresproduktionsmenge von circa 250 Millionen Quadratmetern ist das tesa Werk Offenburg (tWO) der weltweit größte Produktionsstandort innerhalb der tesa SE. Im tWO sind derzeit rund 420 Mitarbeiter tätig, darunter 25 Azubis.


Aktuelle Herausforderungen

"tesa TESA verbindet" , so lautet das Motto auch im Werk Offenburg, wo sich das Unternehmen sehr stark mit Innovationen im Bereich der Prozessoptimierung befasst. In der Tat erwartet die Mitarbeiter dort eine - vor allem für den Bereich Produktion - ganz besondere Form der Zusammenarbeit: Denn die Belegschaft arbeitet selbstständig in teilautonomen und altersgemischten Teams. Das Experiment scheint zu gelingen.

Lebensphasenorientierte Personalpolitik: Das Unternehmen steht für eine lebensphasenorientierte Personalpolitik Life+, hinsichtlich des Umgangs mit dem demografischen Wandel auf einem ganzheitlichen Konzept beruht. Dieses besteht aus sieben Säulen, die alle Szenarien der Berufsbiographie abbilden und einen hohen Stellenwert einnehmen:

  1. TRUST+  Vertrauensarbeitszeit und -urlaub
  2. TEAM+  Teamentwicklung
  3. HEALTH+  Betriebliches Gesundheitsmanagement
  4. E-FLEX+  Flexibilitätskonzept, in dem jeder Mitarbeiter fünf Tage lang in einem anderen Job arbeitet
  5. SCORE+  Erfolgsbeteiligung mit der Bonus SCORE Card
  6. FAMILY+  Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  7. P-BEM Betriebliches Eingliederungsmanagement nach Fehlzeiten über sechs Wochen

  • Konsequente "Gruppenarbeit": Die Mitarbeiter arbeiten selbstständig in teilautonomen und altersgemischten Teams. Das Thema Gruppenarbeit wird seit knapp zwanzig Jahren systematisch ausgebaut. In der Gruppenarbeit sind neben dem Kernprozess auch die vor- und nachgelagerten Tätigkeiten einbezogen. Außerdem gibt es Sondertätigkeiten wie beispielsweise die des Gruppensprechers, des Qualitätsbeauftragten oder des Auditverantwortlichen.
  • Kultur- und Organisationsentwicklung: Im Rahmen der Kultur- und Organisationsentwicklung findet jährlich in jedem Team ein zweitägiger Teamentwicklungsworkshop statt, in dem neben der Teamzusammenarbeit und den Unternehmenswerten auch jedes Jahr ein neues Schwerpunktthema im Fokus steht.
  • E-Flex+ Programm: Im Rahmen des Einsatzflex Programms machen alle Mitarbeiter an 5 Tagen im Jahr einen anderen Job. Die Mitarbeiter haben dadurch die Möglichkeit, die Arbeit ihrer jeweiligen Schnittstellen hautnah mitzuerleben. Neben der in der heutigen Arbeitswelt besonders wertvollen Veränderungsfähigkeit und Flexibilität der Mitarbeiter wird dadurch systematisch das teamübergreifenden Denken und das Verständnis für andere Bereiche gefördert.
  • Vereinbarkeit von Beruf & Familie: Das sogenannte Family+ Modell umfasst neben flexiblen Teilzeitmodellen oder Home-Office auch ein vollausgestattetes Eltern-Kind-Büro mit Konferenz- und Spielbereich.
  • Gesundheitsmanagement: Das Betriebliche Gesundheitsmanagement BGM-HEALTH+, das auf Basis der Mitarbeiterbefragung und einer ausführlichen Analyse des Gesundheitsberichtes der BKK Beiersdorf entwickelt wurde, läuft seit rund zehn Jahren und nimmt im Unternehmen einen hohen Stellenwert ein. Das Programm umfasst unter anderem einen betriebseigenen Präventologen und ein Resilienzprogramm. Bei Auffälligkeiten werden Beratungsgespräche geführt. In jedem Jahr wird ein anderer Aktionsschwerpunkt bearbeitet wie zum Beispiel Immunsystem, psychische Erkrankungen oder Herz-Kreislauf.
    Die Führungskräfte haben die Rolle von Multiplikatoren und sind im Gesundheitsmanagement geschult - zum Beispiel in der Erkennung und im Umgang mit psychischen Erkrankungen.

Personalentwicklung und Potenzialanalyse: Nahezu alle Führungspositionen sind mit eigenem Nachwuchs besetzt. Zur Personalentwicklung wurde das tWO-Basics-Training entwickelt: Dieses Training basiert auf einem gegenseitigen Erwartungsabgleich hinsichtlich Sicherheit, Qualität, Produktivität und Mitarbeiterverhalten. Dabei werden Regelungen für eine faire Zusammenarbeit getroffen, innerhalb derer die Mitarbeiter frei und selbstständig als Unternehmer im Unternehmen agieren können.

Im Rahmen der jährlichen Potenzialanalyse sowie einem anschließenden Feedbackgespräch wird der Qualifizierungsbedarf für jeden Mitarbeiter gemeinsam mit der Führungskraft geplant und durch interne oder externe Trainer durchgeführt. Bei allen Mitarbeitern wird in der Beurteilung das Mehr-Augen-Prinzip angewandt. Neben Trainings setzt tesa zur Weiterqualifizierung "on-the-job" auf Job-Rotation.


Ergebnis- und Vertrauenskultur: Seit Mitte der 90er Jahre hat sich die traditionelle Präsenzkultur zu einer Ergebniskultur gewandelt. Damit einhergehend hatte die reine Präsenz als ein Leistungsindikator ausgedient, stattdessen steht heute die dezentrale Organisation in selbssttändigen Teams im Vordergrund. Neben der Vertrauensarbeitszeit gibt es auch 30 Tage Vertrauensurlaub, der im Team selbstständig und ohne Urlaubsschein festgelegt wird.


Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.