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Uzin Utz AG

Bodenständig auf Wachstum eingestellt: Auch in Zukunft bleiben Mitarbeiter das wichtigste Investitionsgut

Logo Uzin Utz AG

Die Uzin Utz Aktiengesellschaft mit Sitz in Ulm ist ein Komplettanbieter für Bodensysteme. Seit ihrer Gründung im Jahr 1911 hat sich das in dritter Generation familiengeführte Unternehmen vom regionalen Klebstoffhersteller zu einem weltweit agierenden Konzern entwickelt. Das Unternehmen mit seinen knapp 1.000 Mitarbeitern ist führend in der Entwicklung und Herstellung von Produktsystemen, Maschinen und Werkzeugen für die Bodenbearbeitung.


Aktuelle Herausforderungen

Innovation, Kompetenz und internationale Präsenz sind die Schlüssel zum Unternehmenserfolg der Uzin Utz AG. Inzwischen ist die Uzin Utz Gruppe weltweit in 48 Ländern vertreten, davon in neunzehn Ländern mit eigenen Produktionsgesellschaften und Vertriebsgesellschaften. Ziel ist es, die starke Position im deutschen Markt und die internationale Präsenz weiter auszubauen.

  • Vereinbarkeit: Das Unternehmen bietet den Mitarbeitern ein umfangreiches Spektrum an Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit allein 35 unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen zwischen 12,5 bis 84 Prozent in einem Mix aus Präsenztagen und Heimarbeit. Es gibt sowohl mobile als auch Heimarbeitsplätze.
  • Frauenanteil: Der Frauenanteil in der Belegschaft beträgt, sicher auch wegen der Arbeitszeit- und Arbeitsplatzflexibilität, 40 Prozent, bei Teilzeitmodellen sogar 80 Prozent. 
  • Kinderbetreuung: Das Unternehmen engagiert sich in der lokalen KITA.  In den Ferien gibt es für jeweils 40 Kinder der Mitarbeiter Ferienprogramme, die zusammen mit den Azubis des Unternehmens durchgeführt werden. Eine Woche des Programms findet auf dem Firmengelände statt.

  • Weiterbildung: Die Mitarbeiterbindung nimmt im Unternehmen einen hohen Stellenwert ein. Aus diesem Grund wurde das unternehmensinterne Weiterbildungsprogramm HORIZONTE aufgelegt, das neben Sprachkursen und Computer-Schulungen auch Softskill-Trainings, Teambildungsmaßnahmen oder Führungskräfteschulungen umfasst. Das HORIZONTE-Programm erfreut sich großer Beliebtheit. Seit 2006 wurde es mit jährlich rund 60 Angeboten von über 600 Mitarbeitern genutzt.
  • Patensystem für Neueinsteiger: Der Neueinstieg, aber auch der Wechsel in andere Unternehmensbereiche, wird jeweils von einem Paten begleitet. Die Leistungsbeurteilung erfolgt einmal jährlich durch den Vorgesetzten auf Basis eines Entwicklungsplanes, der auf den Ausbau der Stärken gerichtet ist. Die Mitarbeiter füllen dazu im Vorfeld einen Fragebogen aus.
  • Führungskräfteentwicklung: Im Unternehmen wird der Führungskräfte-Nachwuchs überwiegend aus dem eigenen Haus geschöpft. Dazu wird ein Talentpool aufgebaut.
  • Frauen in Führung: Chancengleichheit ist ein wichtiger Baustein der Unternehmenskultur. Mit der Überzeugung, dass Frauen anders führen und daher eine andere Form der Weiterbildung brauchen, wurde als ein Highlight das Programm "Frauen in Führung" durchgeführt, an dem insgesamt 30 Frauen teilnahmen. Das Programm umfasste ein Tandem-Programm mit Mentees, Projektgruppen und Einzelcoaching - mit durchweg positiver Bilanz: Von elf Teilnehmerinnen haben zehn Frauen das Programm vollständig durchlaufen, vier davon sind seither in Führungspositionen tätig. Aktuell beträgt der Frauenanteil auf der Führungsebene 23 Prozent (Stand: 2016).
  • Generationenmanagement: Das Thema Generationenmanagement wird proaktiv behandelt – ältere Mitarbeiter teilen sich Stellen mit jüngeren Kolleginnen und Kollegen oder übernehmen auch deren Beratung.

  • Unternehmenskultur: Über Interviews in der Belegschaft wurden die Unternehmenswerte definiert - es sind Verlässlichkeit, Wertschätzung, Internationalität, Balance, Perspektive und Dynamik. Teil der Unternehmenskultur ist auch eine gezielte Wachstumsstrategie, in deren Zuge 2015 der erste Nachhaltigkeitsbericht zu den vier Handlungsfeldern Ökonomie und Unternehmenssicherung / Umwelt und Ressourcen / Produkte und Dienstleistungen / Mitarbeiter und Gesellschaft veröffentlicht wurde.
  • Führungskultur: Die Geschäftsführung legt im Rahmen der gelebten Unternehmenskultur großen Wert darauf, dass auch unter den Führungskräften die Gemeinschaft gepflegt wird. Grundsätzlich wird im Unternehmen nicht von Führungskräften, sondern von Führungspersönlichkeiten gesprochen.

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.