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Albrecht Bühler Baum und Garten GmbH

Innovation statt Konvention: Mit kreativen Lösungen Mitarbeitern eine zukunftssichere Perspektive bieten

Logo Albrecht Bühler Baum und Garten GmbH

Die Albrecht Bühler Baum und Garten GmbH in Nürtingen ist preisgekrönt - und das nicht nur für ihre Gartengestaltung. Vielmehr macht der rund 55 Mitarbeiter starke Betrieb neben hochwertigem Handwerk auch mit einer innovativen Unternehmenskultur von sich reden: Frei nach dem Betriebsmotto "Wir jagen das Mammut!" steht bei Bühler die Gemeinschaft im Mittelpunkt des Erfolgs - damit sind aber nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Kunden gemeint. Ein eingespieltes Team, Zuverlässigkeit und ein ausgeprägtes Kommunikationsvermögen bilden die Grundlage für erfolgreiche Projekte. Der Geschäftsführer sieht im guten Betriebsklima die Basis für motivierte Mitarbeiter, die sehr selbständig arbeiten und immer wieder neuen Herausforderungen gegenüber stehen.


Aktuelle Herausforderungen

In der Gartenbaubranche muss hochwertiges Handwerk geleistet werden – doch damit allein ist es noch lange nicht getan. Albrecht Bühler, dem Geschäftsführer und Namensgeber der Baum und Garten GmbH, ist die Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeitenden das zentrale Anliegen. "Wir wollen nicht nur Wohlfühlgärten schaffen und als Spezialisten für den Baum überzeugen, sondern uns auch als Menschen gemeinsam weiterentwickeln, denn Arbeitszeit ist (ein großer Teil unserer) Lebenszeit", so lautet seine Überzeugung. Deshalb steht bei der Albrecht Bühler Baum und Garten GmbH das gemeinsame Lernen hoch im Kurs.

  • Ausbildung: Das Unternehmen nimmt jährlich vier neue Lehrlinge auf, derzeit bildet es zwölf Auszubildende aus. Auswählen kann das Unternehmen dabei aus jährlich rund 140 Bewerbungen, 50 davon für Ausbildung. Die Auszubildenden bekommen ein schriftliches Ausbildungsversprechen, in dem die Qualität der Ausbildung konkret und nachvollziehbar beschreiben ist.

    Die Ausbildungsspyramide: Die Systematik der Ausbildungsqualität wird bei der Baum und Garten GmbH mit einer Pyramide beschrieben. Sicherheit ist der unterste Baustein. Dazu gehört, dass die die Auszubildenden eine klare Ansprechperson haben. Der zweite Baustein Vertrauen beschreibt die Führungskultur mit Feedback und Azubigesprächen. Der dritte Baustein ist das Team, das durch gemeinsame Events konstituiert wird. Darüber kommt die Herausforderung, die Selbständigkeit ermöglicht und gezielt fördert. Als letzter Baustein steht die Entwicklung, die Förderung der Azubis durch zusätzliche Lernangebote sowie die Weiterbildung der Ausbilder selbst. Weitere Informationen zur Ausbildungspyramide...

    Bindung: Die Bindung vorn Mitarbeitenden und Auszubildenden wird als wichtige Unternehmensaufgabe betrachtet. Bindung wird dabei als Ergebnis aus drei Faktoren betrachtet. Sicherheit: habe ich jemand der für mich da ist und stimmen die äußeren Faktoren wie Arbeitsvertrag, Gehalt. Wertschätzung: positive emotionale Impulse sind für die Bindung von Mitarbeitern unerlässlich und werden als Führungsaufgabe betrachtet. Freiheit: keine Bindung ohne Freiwilligkeit. Die Wertschätzung endet nicht, wenn jemand das Unternehmen verlässt. Positive Abschiedsrituale stärken die Bindung im Team. Weitere Informationen zur Bindung...

  • Personalentwicklung: Der Geschäftsführer hält sich branchenübergreifend und wissenschaftlich basiert auf dem aktuellen Stand. Auf dieser Basis konzipiert er kontinuierlich neue Elemente zur Arbeitsorganisation und zur Personal- und Kompetenzentwicklung.



  • Jobdesign und Jobsharing: Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitenden individuelle Jobdesigns und Jobsharing-Modelle an und kann so den persönlichen Bedürfnissen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf flexibel entgegenkommen. Das ist sicher auch ein Grund, warum im Unternehmen 25 % der Mitarbeiter in Teilzeit arbeiten, darunter auch viele Väter. Selbst ein Jobsharing Modell mit 150 % ist dabei,  die ein Ehepaar mit leitender Tätigkeit flexibel ausfüllen kann.

    (Der Frauenanteil liegt derzeit bei 20 % und auch die mehr als 50 % bei den Azubis verändern sich einfach entsprechend der Neueinstellungen. Derzeit sind es hier 30 %)
  • Teilzeitmodelle: Die teilzeitbasierten Arbeitsmodelle finden sich in allen Bereichen und werden bis in die Führungspositionen, einschließlich der Geschäftsführung, praktiziert.
  • Teamkultur: Der Geschäftsführer sieht im guten Betriebsklima die Basis für motivierte Mitarbeiter, die sehr selbständig arbeiten und immer wieder neuen Herausforderungen gegenüber stehen. Das Unternehmen weist eine ausgeprägte Teamkultur auf. Die regelmäßig stattfindenden Gesamtbesprechungen besitzen immer Workshop-Charakter. Es gibt ein selbstentwickeltes dreistufiges Feedback-System - mit einer Extraspalte für Lob.
  • Feedback-Kultur: Die Vorlagen und Gesprächsbögen wurden im Betrieb entwickelt. Bei der Gestaltung dieser Vorlagen zieht die Geschäftsführung Erkenntnisse und Erfahrungen aus Wissenschaft und aus dem Austausch mit anderen Betrieben heran.
  • Freiheit und eigenverantwortliches Arbeiten: Den Mitarbeitenden wird bei der Ausführung viel Freiheit eingeräumt, sie arbeiten bei der Erledigung der Aufträge an einer "langen Leine". Dabei wird die Verantwortung klar an sie delegiert. Auch hier ist die tägliche Arbeit hinterlegt mit dem gemeinsam entwickelten Feedback-System, intern sowie auch mit dem Kunden. 

  • Interdisziplinäre Austausch: Als Diplom Sozialpädagoge und Landschaftsgärtner bringt der Geschäftsführer bereits in Person eine ausgeprägte Querkompetenz mit ein. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine auffallende branchenübergreifende Kooperationskultur aus und wurde dafür bundesweit von der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) ausgezeichnet. Dieser interdisziplinäre Austausch ist für die nachhaltige Geschäftsentwicklung und Positionierung sehr wertvoll. Eine gemeinsame Zielsetzung ist unter anderem eine gute Praxis aufzuzeigen und anderen ein Beispiel zu geben. 
  • Ausbildung: Das Unternehmen ist Mitbegründer der Ausbildungsinitiative zur kriteriengestützten Gewährleistung der Ausbildungsqualität, kurz www.initiative-fuer-ausbildung.de. Dieser Initiative gehören mittlerweile 100 Firmen an, die durch spezielle Ausbilderworkshops ihre Arbeitgebermarke weiterentwickeln. Basis sind zwölf Kriterien zur Ausbildungsqualität.

    Das Unternehmen ist ein Partnerbetrieb der Dualen Hochschule Baden-Württemberg im Studiengang BWL-Handwerk und bietet in unterschiedlichen Vertiefungen Orientierungspraktika an. Es beteiligt sich außerdem regelmäßig an Aktionen im Rahmen des Girls-Day und spricht damit ein breites Spektrum von Jugendlichen an.

  • Unternehmenskultur: Die tragenden Säulen der Unternehmenskultur sind Qualifikation, Kommunikation und Konfliktprävention. Von der Geschäftsführung wird eine moderne, aufgeschlossene Unternehmenskultur vorgelebt und unterstützt.
  • Social Responsibilty: Das herausragende soziale Engagement des Unternehmens insbesondere im Bereich Ausbildung, Bildungspartnerschaften mit Schulen aber auch in der Beschäftigung von Flüchtlingen sieht Albrecht Bühler als gesellschaftliche Verantwortung der Firma.
  • Sicherheit & Fürsorge: Die Unternehmensführung zeigt ein hohes Sicherheits- und Fürsorgebewusstsein. So wird das für die Branche unverzichtbare Sicherheitstraining kontinuierlich mit positiven Zielen und Vorbildern ausgebaut. Die Mitarbeitenden beteiligen sich regelmäßig an Berufswettbewerben. Aus dem Team sind mittlerweile zwei Europaweltmeister der "European Treeworker" hervorgegangen.

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.