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IAW Kurzbericht 1/2013: Maßnahmen zur Förderung der Chancenglei...

Olga Bohachova, Günther Klee, u.M.v. Lena Neuberg



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Untertitel: Eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels
Verlag: Hrsg. Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. (IAW)
ISBN: -
Erscheinungsjahr: 2013
Kategorie: Studien


Die im IAW Kurzbericht 1/2013 veröffentlichte Studie „Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit sowie Frauen in Führungspositionen in baden-württembergischen Betrieben“ stellt für den Südwesten repräsentative Ergebnisse über  den Beschäftigungsanteil von Frauen mit Führungsaufgaben auf Basis des IAB-Betriebspanels bereit. Darüber hinaus wird untersucht, in welchem Maße baden-württembergische  Unternehmen Maßnahmen ergriffen haben, die der Chancengleichheit sowie der Förderung des weiblichen Nachwuchses dienen. Die Ergebnisse werden nach Branchen und Unternehmensgrößen ausgewertet.

Die wichtigsten Ergebnisse der IAW-Studie im Überblick

Die Zahl der beschäftigten Frauen in Baden-Württemberg erreichte 2012 mit 2,3 Millionen einen Höchststand (2011: 2,2 Millionen). Der Frauenanteil an der Gesamtzahl der Beschäftigten nahm von 2008 bis 2012 um rund zwei Prozentpunkte auf 45 Prozent zu. Frauen in Führungspositionen sind weiterhin stark unterrepräsentiert - trotz einer leichten Steigerung des Anteils weiblicher Führungskräfte in den Südwest-Unternehmen seit 2004 von 24 auf 25 Prozent (oberste Ebene).

Von allen Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit sowie betrieblichen Flexibilisierungsinstrumenten erwies sich gezielte Frauenförderung durch beispielsweise Quotierungen, bevorzugte Stellenbesetzung mit Frauen oder Mentoring-Programmen am wirkungsvollsten. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass Vereinbarungen oder freiwillige Initiativen weniger wirksam sind. Die unmittelbare Förderung von Frauen durch die Betriebe ist noch sehr schwach ausgeprägt. In 2012 engagierten sich nur zwei Prozent der Betriebe aktive für die direkte Förderung der weiblichen Belegschaft. Der Anteil der Betriebe mit mindestens einer Maßnahme zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. der Chancengleichheit lag 2012 bei 27 Prozent und stieg seit 2008 Anteil stark an (2008: 21 Prozent). Unter den Branchen sticht der öffentliche Dienst hervor.

Das IAW führte die repräsentative Sonderauswertung des IAB-Betriebspanels bereits 2009 im IAW Kurzbericht 5/2009 für Baden-Württemberg aus. Im Rahmen des Panels werden regelmäßig rund 1.200 Betriebe aus Baden-Württemberg befragt.

Zum Download des IAW-Kurzberichts (www.iaw.edu)

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Unterstützer

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.