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Frauen im Management 2013

Bisnode/ Hochschule Osnabrück



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Verlag: bisnode
ISBN: -
Erscheinungsjahr: 2013
Kategorie: Studien


Die Studie ”Frauen im Management 2013” bietet einen detaillierten Überblick der Situation von Mangerinnen in kleinen, mittleren und großen Unternehmen sowie eine genaue Untersuchung der verschiedenen Leitungsebenen nach Branchen und Regionen. Ausgewertet wurden Angaben zu rund 680.000 Chefinnen und Chefs.

Trotz der anhaltenden Diskussion um eine Frauenquote in Deutschlands Unternehmen zeigt sich immer noch wenig Bewegung im Top-Management der größten Unternehmen. Der Anteil weiblicher Führungskräfte im Top- und Mittelmanagement beträgt zusammen gerade einmal 21 Prozent und nur 11 Prozent auf der obersten Chefetage. Das ist ein Ergebnis der Studie „Frauen im Management 2013“, die der Wirtschaftsinformationsdienstleister Bisnode in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück veröffentlicht. Den größten Zugewinn an weiblichen Führungskräften verzeichnen dabei kleine und mittlere Unternehmen. Dort wuchs der Anteil zusammengerechnet auf bis zu 23 Prozent.

Das Thema Frauenqoute ist immer noch fester Bestandteil der öffentlichen Diskussion. Eine Tatsache lässt sich dabei nicht von der Hand weisen: Frauen sind in der deutschen Chefetage (noch) eine Ausnahme. Insgesamt beträgt deren Anteil im Top- und Mittelmanagement 21 Prozent. Das ist ein Ergebnis der neuen Studie ”Frauen im Management 2013” die der Darmstädter Wirtschaftsinformationsdienstleister Bisnode heute veröffentlichte. In Kooperation mit der Hochschule Osnabrück wurde dazu die berufliche Position von Frauen in 260.000 Unternehmen näher untersucht. „Unsere Studie zeigt für das Jahr 2013 bundesweit einen auffälligen Gegensatz zwischen der sehr engagierten Debatte um Zielmarken in den Führungsetagen der Unternehmen und der realen Entwicklung der letzten Jahre“, so Barbara Schwarze und Andreas Frey von der Hochschule Osnabrück.

Unternehmensgröße definiert Frauenqoute

Ein ähnliches Bild ergibt sich auch bei der näheren Betrachtung der Unternehmensgröße. Hier variiert der Anteil von Frauen im Topmanagement erheblich. So lag ihr Anteil in den kleinen Unternehmen bei 12,6 Prozent, in den mittleren bei 10,3 Prozent und den großen bei rund 6,3 Prozent. Dabei ist festzustellen, dass letztere den Abstand zu den mittleren Unternehmen nicht verringern konnten. Im Gegenteil: Dieser vergrößerte sich im Vergleich zwischen dem Jahr 2006 und dem Jahr 2013 noch leicht um 0,3 Prozentpunkte. Der Abstand zu den kleinen Unternehmen verringerte sich um 0,4 Prozent. Gründe hierfür können sein, dass kleine und mittlere Unternehmen, die oft inhabergeführt seien, offensichtlich mit flachen Hierarchien den Frauen einen direkteren Zugang zu den Führungspositionen bieten könnten. Zudem würden diese Unternehmen durch ihre Strukturen flexibler auf individuelle Erfordernisse eingehen.

Die Studie ”Frauen im Mangement 2013” kann ab sofort als Kurz- und Langversion im Internet unter http://www.bisnode.de/topics/frauen-im-management/ heruntergeladen werden.


Über Bisnode

Die schwedische Bisnode Gruppe, mit Unternehmenssitz Stockholm, ist mit über 3.000 Mitarbeitenden in 19 europäischen Ländern einer der führenden Anbieter für digitale Wirtschaftsinformationen. Bisnode Deutschland beschäftigt 450 Mitarbeiter an den Standorten Darmstadt, Hamburg, Düsseldorf, München und Freiburg. Das Portfolio umfasst B-2-B-Produkte von D&B und Hoppenstedt. Mit Bisnode Editorial Deutschland und Bisnode Informatics Deutschland existieren Tochtergesellschaften für Datenerfassung, Redaktion und IT-Services. Das Unternehmen verfügt über umfassende Daten zu mehr als 4,7 Millionen deutschen und 25 Millionen europäischen Firmen sowie über das D&B Worldwide Network zu 200 Millionen Unternehmen.  In 2012 betrug der Umsatz der Bisnode Gruppe 3,9 Mrd. Schwedische Kronen (ca. 460 Mill. EURO/Stichtag 31.12.).

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Unterstützer

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.