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Wie der Arbeitsplatz von morgen aussehen wird

Während der Industrialisierung wanderte die Arbeit aus dem Haushalt in die Fabrik. Heute klopft sie wieder an die Haustür. Die Möglichkeit zu mehr zeitlicher und örtlicher Flexibilität, beispielsweise zur Arbeit im Homeoffice, macht vor keiner Branche mehr halt.

"Selbst in der industriellen Produktion kehrt hinsichtlich der Arbeitszeit eine gewisse Flexibilität ein", beschreibt Steffen Neefe, Deutschland-Chef des Top Employers Institutes, die aktuelle Entwicklung. Offiziell bieten zwar immer mehr Arbeitgeber die Möglichkeit zum Arbeiten in den eigenen vier Wände an, doch in der Praxis, so klagen viele Arbeitnehmer, werde es dann doch nicht gerne gesehen und bleibt ein Lippenbekenntnis. So kann bisher meist nur eine Minderheit die flexible Arbeitswelt mit Homeoffice und freien Freitagen auch leben. In der Regel sind es privilegierte Jobs in Mangelberufen, beispielsweise im Mint-Bereich, der Tech-Branche oder bei Projektarbeit, die sich in diese Richtung bewegt haben...

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