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In Skandinavien lief es ungleich besser

Zu diesem Schluss kam auch die Geschäftsführung des Pharmakonzerns Baxter angesichts der Erfolge, die ihre ehemalige Mitarbeiterin Manuela Hoffmann-Lücke beim neuen Arbeitgeber in Schweden feierte. „Plötzlich war ich für die Chefs meiner damaligen Chefs sehr interessant und sie versuchten, mich zurückzuholen“, erzählt die heute 52-Jährige im Rückblick. Schließlich erhielt sie ein so attraktives Angebot, dass sie nicht länger nein sagen konnte: „Ich wurde Chefin meiner früheren Chefs und bekam die Verantwortung mehrerer Abteilungen in Deutschland übertragen.“

Fünf Jahre später, Hoffmann-Lücke war inzwischen verantwortlich für das gesamte deutsche Krankenhausgeschäft und das Marketing für den Heimpflege-Bereich, wollte sie endlich auch den entsprechenden offiziellen Titel als Geschäftsbereichsleiterin auf ihrer Visitenkarte sehen. Doch erneut erwiesen sich die männlichen Denkmuster und Vorstellungen von Entscheidern als Blockade für sie: „Einer der damaligen Europa-Chefs meinte, eines Tages sei es vielleicht mal möglich, dass auch eine Frau in diese Führungsposition komme, doch noch wäre es nicht soweit.“

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