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Sibille Baier und Anna Thomas

Für mich ist wichtig, dass die Mentee an einen Punkt kommt, an dem sie mit einem gepackten Rucksack die nächste Wegstrecke, Wanderung oder aber auch Alpenüberquerung alleine [...] gehen möchte.

Was ist nach Ihrer Erfahrung die größte Einstiegshürde für ein erfolgreiches Mentoring?

"Bis dato habe ich wenige Hürden erlebt. Für mich lebt ein Mentoring davon, dass sich zwei Menschen auf Augenhöhe begegnen, neugierig aufeinander sind, sich öffnen und in den Sachverhalt eintauchen möchten. Wenn dann auch noch die Chemie stimmt, kann es losgehen."

"Ich habe tatsächlich lange dafür gebraucht, meine Fragen und Wünsche an das Mentoring gezielt zu formulieren, weil es genau die Schwierigkeit für mich darstellte, dass ich mich umorientieren wollte und dafür nach guten Input gesucht habe."

Warum haben Sie sich für die Mentee / Mentorin entschieden?

"Ich fand sehr spannend und gleichzeitig herausfordernd, dass Frau Thomas selbst als Trainerin und Business Coach mit Führungsverantwortung arbeitet. Darüber hinaus hat mich der Satz in den mittelfristigen Zielen des Bewerbungsbogens "Ich möchte die Gesellschaft mit gestalten" sehr neugierig gemacht."

"An Frau Baier hat mir besonders das mathematische/ wissenschaftliche Profil und ihre darauf aufbauende berufliche Laufbahn ins Coaching interessiert. Auch ihr Tipp "Die Basis ist die Ausbildung, dazu gehört aber auch eine aktive Kommunikation" empfinde ich ebenfalls als motivierend und klug. Zudem hat es mich gefreut, dass Frau Baier in Ulm wohnt, weil Ulm zu meiner neuen Wahlheimat geworden ist."

Was schätzen Sie an Ihrer Mentee / Mentorin?

"Ihre hohe Fähigkeit zur Selbstreflexion und die eigeninitiative Vorbereitung auf jedes Gespräch (z.B. Verbildlichung der Gedanken vorab). Die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit und der mitgebrachte Vertrauensvorschuss, außerdem das intensive Arbeiten im und am eigenen Raum der Möglichkeiten."

"Frau Baier hat einen riesigen Erfahrungsschatz und hat es verstanden, mir für verschiedene Führungsthemen eine Haltung aufzuzeigen, aus der ich mir verschiedene Handlungsmöglichkeiten ableiten konnte - Vielen Dank dafür! Zudem hat sie mir mit vielen Beispielen geholfen sowohl Prozesse, als auch Expertisen zu erkennen und zu unterscheiden. Und ich habe mich wirklich sehr wohl gefühlt und konnte ganz offen meine Gedanken formulieren."

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse, die Sie für sich mitgenommen haben?

"Besonders an diesem Mentoring war, dass wir uns persönlich treffen konnten. Trotz Corona und dank des Wohnortwechsels von Frau Thomas. Der Livemodus erleichterte das Mentoring, da Mimik, Gestik, Körperhaltung, etc. sofort da sind und nicht erst via Bildschirm oder Telefon "ertastet" werden. "

"In den Gesprächen mit Frau Baier konnte ich für mich nochmal ein Abgrenzung dafür finden, wie ich mich weiterbilden/entwickeln möchte und ob ich mein Profil mehr auf Prozess- oder Führungsthemen ausrichte. Auch zum Thema Führungsverhalten habe ich viel wertvollen Input mitgenommen, plus einige gute Literaturtipps!"

Wann hat aus Ihrer Sicht ein Mentoring sein Ziel erreicht?

"Für mich ist wichtig, dass die Mentee an einen Punkt kommt, an dem sie mit einem gepackten Rucksack die nächste Wegstrecke, Wanderung oder aber auch Alpenüberquerung alleine, d.h. in Eigenverantwortung, gehen möchte. "

"Wenn beide Parteien die investierte Zeit als wertvoll wahrnehmen und die Mentee sich etwas abgucken und ausprobieren konnte."

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.