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Karin Bacher und Daniela Brües

Wenn wir Frauen den Ehrgeiz und die Motivation haben Familie und Karriere zu vereinen, dann steht uns die Welt offen.

Was ist nach Ihrer Erfahrung die größte Einstiegshürde für ein erfolgreiches Mentoring?

"Zeit! Auf beiden Seiten. Gemeinsame Termine für einen Austausch zu finden und regelmäßig dabei zu bleiben, bis das gesteckte Ziel erreicht ist. Zum Glück gibt es heute Möglichkeiten, für ein kurzes Gespräch Online-Medien zu nutzen. Dennoch bleibe ich bei meiner altmodisch wirkenden Einstellung: Ein Gespräch, in dem sich zwei Menschen begegnen können, ist nicht durchs Skypen, Facetimen oder sonst wie zu ersetzen."

"Die größte Hürde war die eigene Karriere weiter voranzutreiben unter Berücksichtigung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie."

Warum haben Sie sich für die Mentee / Mentorin entschieden?

"Weil sie wirklich etwas verändern wollte. Ich bin ergebnisorientiert - deswegen erwarte ich auch von meinen Gesprächspartnerinnen den Mut und den Willen sich selbst zu reflektieren und ggf. an den blinden Punkten zu arbeiten. Meine Mentee hat das Mentoring ernst genommen und wir haben uns gegenseitig auf die Termine gefreut. Schließlich hat sie ihr Ziel, wenn auch anders, als sie vielleicht vermutet hätte, erreicht. "

"Vor dem ersten persönlichen Gespräch habe ich mich für Frau Bacher entschieden aufgrund ihrer vielseitigen Erfahrungen - sowohl in meinem Fachgebiet Marketing als auch als Coach für Frauen in Führungspositionen. Nach dem ersten gemeinsamen Gespräch war für mich sofort klar, dass sie die Richtige für mein Anliegen ist, denn mein Ziel war klar gesetzt: Jobwechsel in die nächste Karrierestufe als Führungskraft und zwar in Vollzeit mit zwei Kindern und einem Rollentausch in der Familie."

Was schätzen Sie an Ihrer Mentee / Mentorin?

"Ihre Offenheit und ihren Mut neue Wege zu gehen, Hindernisse als Herausforderung zu sehen, ihren Ehrgeiz und ihre Herzlichkeit, gepaart mit Familiensinn. Und ganz wichtig: Dass sie über sich hinaus gewachsen ist."

"Ich schätze an Frau Bacher ihre positive und motivierende Art, sowie ihr großes Engagement die klassischen Rollenbilder von Männern und Frauen aufzubrechen und mit modernem Zeitgeist neue Wege voranzutreiben."

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse, die Sie für sich mitgenommen haben?

"Wie hart der Konflikt sein kann, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen. Wie unflexibel manche Unternehmen immer noch sind, wenn Führungsfrauen Kinder haben. Und dass es sich lohnt, nicht aufzugeben, bis der passende Arbeitgeber für die jeweilige Lebenssituation gefunden ist."

"Ich habe für mich mitgenommen, dass Kinder keinen Karrierestopp bedeuten. Wenn wir Frauen den Ehrgeiz und die Motivation haben Familie und Karriere zu vereinen, dann steht uns die Welt offen. Ich persönlich wünsche mir, dass mehr Frauen trotz ihrer Kinder in den Beruf zurückkehren und ihre eigene Entwicklung selbst in die Hand nehmen."

Wann hat aus Ihrer Sicht ein Mentoring sein Ziel erreicht?

"Wenn die Mentee mit ihrem Weg, ihrer Entscheidung glücklich ist. Wenn sie ihre selbstgesteckten Ziele erreicht hat und über sich Einiges dazugelernt hat."

"Ein Mentoring hat in dem Moment sein Ziel erreicht, wenn der/die Mentee den richtigen Weg gefunden hat und diesen selbst beschreitet."

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.