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Aneta Rodziewicz-Neumann und Erika Schuller

Andern Frauen würde ich raten [...] stets die eigenen Denkmuster und Rollenerwartungen zu hinterfragen.

Was war Ihre Motivation beim Spitzenfrauen-Mentoring teilzunehmen?

"Als ich vor über 20 Jahren meine berufliche Karriere angefangen habe, gab es so was wie Mentoring oder Coaching in der Form noch nicht. Ich bin allein meinen Weg gegangen, habe eigene Erfahrungen gesammelt und dabei aus Fehlern "meine Lektionen" dazu gelernt. Jetzt bin ich für die persönliche und berufliche Entwicklung sehr dankbar. Im Mentoring will ich gerne mein Wissen zurückgeben und mit meiner Lebenserfahrung als Inspiration für andere Frauen dienen."

"Ich habe lange nach einer Mentoring-Plattform gesucht, die sich gezielt an Frauen richtet. Ich hatte den Wunsch, mich mit erfahrenen Mentorinnen zu Themen wie persönlicher Entwicklung und zukünftigen Karriereschritten auszutauschen und von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zu lernen – mit den Spitzenfrauen BW habe ich genau solch eine Plattform gefunden."

Welche Erwartungen hatten Sie an Ihre Mentee/Mentorin?

"Ich mag Menschen, die ehrlich und aufgeschlossen sind, mit Bereitschaft zur Selbstreflexion. Mit ihrer Begeisterung und positiven Energie hat Erika meine "Erwartungen" übertroffen :)"

"Neben einer fachlichen Überschneidung habe ich mir eine vertrauensvolle und offene MentorIn-Mentee-Beziehung gewünscht, gepaart mit persönlichem Interesse am Gegenüber. Zielgerichteter Rat und ehrliches Feedback waren mir dabei sehr wichtig."

Was verbindet Sie beide?

"Wir kommen beide aus der Medienbranche, wohnten in der gleichen Stadt – das hat damals die persönlichen Treffen vereinfacht. Uns beide zeichnet eine hohe Bereitschaft sich weiterzuentwickeln, weibliche Potenziale weiterzubringen und sich gegenseitig zu unterstützen aus."

"Aneta und mich verbindet neben dem Medien-Background das ehrliche Interesse an anderen Menschen und persönlichem Wachstum."

Gab es Schlüsselmomente in Ihrer bisherigen Zusammenarbeit?

"Der Austausch mit Erika hat jedes Mal Spaß gemacht und auch mich bereichert. Bei einem der regelmäßigen Telefonate, in dem wir ihre aktuelle berufliche Situation besprochen haben und dabei einen "Knoten" gelöst haben, hatte ich das Gefühl, dass da eine große Erleichterung aufkam. Das hat mich dann persönlich sehr gefreut."

"Besonders inspirierend empfand ich den Austausch zum Thema Selbstständigkeit – hier hat sich allein durch das Gespräch mit Aneta ein vollkommen neuer Weg für mich eröffnet, den ich ohne ihr Zutun nie in Erwägung gezogen hätte."

Was würden Sie anderen Frauen ans Herz legen?

"Ich würde anderen Frauen sagen, dass sie nicht alles allein machen müssen, nicht immer stark sein müssen und sich bei Bedarf Unterstützung holen. Und mein persönliches Lebensmotto 'Habe keine Angst vor eigener Größe und höre auf Deine Intuition!', ist nach wie vor aktuell."

"Anderen Frauen würde ich raten, sich so viel wie möglich mit erfahreneren Frauen auszutauschen, sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und stets die eigenen Denkmuster und Rollenerwartungen zu hinterfragen."

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.