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Aufstiegswege strukturieren

Woran scheitern Frauenkarrieren

Wie gezeigt, hat sich die Situation von Frauen nur marginal verbessert. Woran aber scheitert bisher die Umsetzung von Karriere für Frauen?

Grundlegend muss verinnerlicht werden, dass Einzellösungen in Unternehmen keine konkrete Verbesserung darstellen. Teilzeit, flexible Arbeitszeiten oder Home Office sind Lösungen, die sich in vielen Unternehmen schon auffinden lassen, sie sind aber bei weitem nicht genug.

Versinnbildlichen wir uns ein Uhrwerk. Die Konzipierung dieses mechanischen Gebildes erfolgt auf dem Reißbrett, erst danach werden die einzelnen Zahnräder gefertigt und miteinander verbunden. Das Ergebnis ist mehr als die Summe seiner Einzelteile.

Dezentralisierte Karrierestrukturen agieren allerdings nicht nach dem oben genannten Beispiel. Sie bilden stattdessen Mikrosysteme die in den einzelnen Fachbereichen angesiedelt sind. Problematik dieser Mikrosysteme ist die Inkompatibilität untereinander. Sie sind oft bereichsspezifisch aufgebaut. Ein System, welches mehr als die Summe seiner Einzelteile ist, wird hiermit nicht erzeugt. Zusätzlich zu dieser Problematik werden Einzellösungen oft als ausreichend erachtet. Was fehlt, ist eine dezidierte Analyse ihrer Wirksamkeit und der Anforderungen von Frauen.

Unterstützer

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.