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Aufstiegswege strukturieren

Klischee Berufsunterbrechung

Woran scheitert Karriere

Noch immer hält sich das bei Männern verbreitete Gerücht, eine Führungsposition kann nur ohne längere Berufsunterbrechung erreicht werden. Da Frauen ihre Karriere aufgrund der Familie öfter als Männer unterbrechen, sind sie nicht so erfolgreich. 

Aber:

  • 44 Prozent aller Frauen in Führung weisen in ihrer Arbeitsbiographie eine Unterbrechung auf
  • 25 Prozent aller Männer in Führung haben ihre Berufstätigkeit ebenfalls länger unterbrochen

Kontextualisieren wir diese Zahlen mit der Betrachtung der Verteilung von Männern und Frauen in Führung insgesamt.  Hier stellen Männer bekanntermaßen die deutliche Mehrheit.

 Auf absolute Zahlen übertragen zeigt sich dann:

  1. Berufstätigkeit einmal unterbrochen: Frauen 46 Prozent - Männer 80 Prozent
  2. Berufstätigkeit zweimal unterbrochen: Frauen 48 Prozent - Männer 14 Prozent
  3. Berufstätigkeit dreimal unterbrochen: Frauen 4 Prozent - Männer 3 Prozent
  4. Berufstätigkeit viermal oder öfter unterbrochen: Frauen 2 Prozent - Männer 3 Prozent

Zumindest eine einmalige Unterbrechung findet bei Frauen seltener als bei Männern statt. Auch ab drei Unterbrechungen aufwärts liegen Männer und Frauen fast gleich auf. Übrigens, Männer nehmen im Durchschnitt längere Pausen als Frauen. Pausen bis 12 Monate nehmen 60 Prozent Frauen, aber 65 Prozent Männer.

Fazit: Klischee geprüft und widerlegt!

Unterstützer

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.