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Zehn Goldene Regeln für Führungstandems

24-02-2020 | Brigitte Abrell
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Wenn Sie die folgenden "10 Goldenen Regeln" von Brigitte Abrell beachten, wird auch Ihr Führungstandem zur Erfolgsgeschichte:

  1. Verbindliche Aufgabenverteilung kommunizieren: Verteilen Sie Ihre Aufgaben verbindlich und fixieren Sie diese Vereinbarung schriftlich. Alle Beteiligten, wie Ihr Team, Ihre Kollegen und Vorgesetzten, gegebenenfalls auch Kunden und Externe, müssen wissen, wer, wann für was zuständig ist. Sorgen Sie für Transparenz, auch im Vertretungsfall.
  2. Gegenseitige Information ist wichtig : Jeder Partner muss über die wesentlichen Vorgänge, auch im Zuständigkeitsbereich des anderen, Bescheid wissen oder sich kurzfristig einlesen können. Tauschen Sie sich daher regelmäßig aus, im persönlichen Gespräch, per Telefon oder Email (den Partner immer in Cc nehmen). Eine gepflegte Ablage sorgt dafür, dass der andere nicht lange suchen muss, wenn er eine Information braucht.
  3. Ad-hoc-Entscheidungen trifft der anwesende Partner: Der Partner, der anwesend ist, trifft die Entscheidungen, die sofort getroffen werden müssen, der andere muss diese wie getroffen  akzeptieren.
  4. In wesentlichen Punkten abstimmen: Diskutieren Sie grundsätzliche Angelegenheiten unter vier Augen und treffen Sie eine gemeinsame Entscheidung. Diese wurde mit dem Know-how von zwei Personen getroffen, was die Erfolgschancen erhöht. Liegen Sie dennoch einmal  daneben, baden Sie es auch gemeinsam wieder aus.
  5. Eine einheitliche Linie vertreten : Entscheidend ist, dass Sie "nach außen" eine einheitliche Linie vertreten und sich nicht gegenseitig ausspielen lassen, zum Beispiel bei Urlaubsanträgen oder Beschwerden über die andere Führungskraft. Widerstehen Sie der Verlockung , der "bessere Chef" zu sein!
  6. Unterschiedliche Sichtweisen sind eine Bereicherung: Ihre unterschiedlichen Stärken und Schwächen sind von Vorteil, weil Sie diese bei der Verteilung Ihrer Arbeitsschwerpunkte berücksichtigen können. Durch die enge Zusammenarbeit im Alltag werden auch Ihre unterschiedlichen Sichtweisen deutlich. Betrachten Sie diese als Bereicherung, denn Sie regen dazu an, Ihr eigenes Handeln zu reflektieren und Sie können viel voneinander lernen.
  7. Differenzen hinter verschlossenen Türen diskutieren: Die größten Probleme entstehen durch das Vermeiden von Aussprachen. Sprechen  Sie daher miteinander und sagen Sie, was Sie denken und sich wünschen. Erst wenn die Unstimmigkeiten geklärt sind, haben Sie den Kopf wieder frei für Ihre eigentlichen Aufgaben. Differenzen unbedingt hinter verschlossenen Türen ausdiskutieren, das wirkt nach außen souveräner und untergräbt nicht die Autorität Ihres Tandems.
  8. Keine Machtkämpfe ausfechten: Das Risiko von Konkurrenz und Eitelkeit besteht immer. Denken Sie daran, dass unabdingbare Voraussetzung für das Bestehen Ihres Tandems ist, dass Sie partnerschaftlich miteinander arbeiten und nicht in Konkurrenz zueinander gehen.
  9. Sich konsequent an Abmachungen halten: Es erfordert Selbstdisziplin, sich an Absprachen zu halten. Doch Verlässlichkeit bedeutet Wertschätzung für den Partner und schafft Vertrauen im Team.
  10. Festlegen, ausprobieren, diskutieren, ggf. korrigieren: Wenn es nicht gleich rund läuft – nicht entmutigen lassen. Ihr Arbeitsmodell ist einzigartig und manches muss sich erst einspielen, doch es gibt immer eine Lösung!
Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.