Skip to main content

Führung = 100%-Plus?!

19-02-2020 | Brigitte Abrell
Bild zum Thema
Blog_FiT_3.jpg

Woran liegt es, dass Führen in Teilzeit in so vielen Unternehmen noch nicht angekommen ist?

Ein wichtiger Punkt ist sicher, dass es so wenige Vorbilder für erfolgreiche Führung in Teilzeit gibt. Dazu kommt, dass Führungspositionen immer noch als 100%-Plus-Stellen gedacht werden. Das ist schade, weil es auch anders geht. Außerdem gibt es noch lange nicht in allen Unternehmen eine Offenheit für dieses Thema. Diese Offenheit ist  Grundvoraussetzung um Teilzeitmodelle in der Führung überhaupt erst in Betracht zu ziehen.

Unter unseren Interview-PartnerInnen haben wir bisher auch noch keine Führungskraft gefunden, die langfristig unter 80 Prozent führt. Kennen Sie Beispiele?

Ich persönlich begleite ein Jobsharing im Sozialamt, bei dem die beiden Tandem-PartnerInnen mit jeweils 60 Prozent führen. Das klappt sehr gut. Auch für das klassische Führen in Teilzeit kenne ich Beispiele unter 80 Prozent. Das funktioniert aber nur in Ausnahmefällen - und wenn jemand als Stellvertreter/in mit umfangreichen Befugnissen ausgestattet ist. Bei Führen in Teilzeit sind 80-Prozent-Stellen sicher das gängigste Modell.

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.