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Weibliche Intuition - Stolpersteine oder Karrierepflaster?

04-01-2017 | 
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Die meisten Frauen – und dazu zähle ich mich auch – haben ein gutes Bauchgefühl. Im Geschäftsleben wirkt es oft nicht seriös, wenn Sie einfach aus dem Bauch heraus entscheiden. Gefühle zu zeigen, wirkt eher „peinlich“ und wird auch gerne als Zeichen von Inkompetenz dargestellt.

Wir alle leben in einer Zeit, in der die Wirtschaft von Komplexität, Dynamik und Unsicherheit geprägt ist. Entscheidungen müssen häufig ad hoc getroffen werden und es ist kaum mehr Zeit, sie auf „greifbare und messbare“ Daten zu überprüfen, bevor sie getroffen werden müssen. Gerade in diesen Zeiten wird es immer wichtiger, dass Führungskräfte ein gutes Bauchgefühl dafür entwickeln, wie zu entscheiden ist. Aus diesem Grunde werden heute auch immer mehr unserer männlichen Kollegen zu teuren Managementseminaren entsandt, in denen sie lernen, ihr Bauchgefühl zu entdecken und den Mut zu entwickeln, ihm auch zu folgen.

Die Wissenschaft hat längst entdeckt, Bauchwissen ist schneller als Kopfwissen. Wir lernen täglich so viel hinzu, dass unser Gehirn gar nicht mehr alles speichern kann. Unser Bauch speichert tiefer liegendes Wissen und verknüpft dieses Wissen mit Emotionen. Werden diese angesprochen, gibt unser Erfahrungsspeicher in einem Bruchteil von Sekunden sein Wissen frei.

Schon der Relativitätstheoretiker Albert Einstein wusste: Was zählt ist die Intuition. Der intuitive Geist ist ein Geschenk, der rationale Geist nur sein treuer Diener.

Daher verstecken Sie Ihre Intuition nicht. Es ist Ihr treuer Begleiter auf dem Weg zum Erfolg. Managementlike wäre es, Ihre Intuition gekonnt mit Daten, Zahlen, Fakten zu verstärken, dann verstehen die Männer Sie auch. So trainieren Sie Ihre Entschlussfreudigkeit, ein weiteres Mosaik Ihrer Karrieretreppe.

Bauchwissen ist schneller als Kopfwissen – Ihr Erfahrungsspeicher ist gold wert! 

Foto: © Marjolein Hoppe

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.