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Hoch hinaus!

Barbara Baratie



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Untertitel: Erfolgsstrategien für Frauen, die höher hinaus wollen als 7 cm
Verlag: Pagina Verlag
ISBN: 9 783946 509028
Erscheinungsjahr: 2016
Kategorie: Ratgeber


Barbara Baratie ist nicht nur selbst erfolgreiche Geschäftsführerin einer Unternehmensberatung, sie steht auch anderen Frauen auf ihrem Karriereweg mit Rat und Tat zur Seite: Im Rahmen der FOM Frauenforen ist sie in ganz Deutschland unterwegs, um Frauen bei der Karriereplanung zu beraten und ihre Erfolgsstrategie zu teilen. In ihrem kürzlich erschienenen Buch „Hoch hinaus! Erfolgsstrategien für Frauen, die höher hinaus wollen als 7cm“ verrät die Erstautorin die Geheimnisse, wie man seine eigenen Stärken erkennt, erfolgreich einsetzt und so seine persönliche Erfolgsleiter erklimmt. Anschaulich, prägnant und einprägsam ist nicht nur der Inhalt sondern auch die Gestaltung des Buches. Barbara Baratie versteht es wie in ihren Veranstaltungen, ihre Leser mit einzubinden und wie von Geisterhand aktiv werden zu lassen – eine besondere Gabe, die auch das Team der FOM sehr an ihr schätzt.


Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Blendende Aussichten

Weibliche Intuition und Leader, die wertschätzend führen, sind wichtige Erfolgsfaktoren.

Leider setzt die Wirtschaft immer noch viel zu wenig darauf. Aktuelle Studien2 belegen, dass gemischte Teams im Sinne von Diversity leistungsfähiger3 und erfolgreicher sind, als solche, die immer noch ausschließlich von Männern geführt werden. Trotz dieses Wissens hat sich erstaunlicherweise in den letzten Jahren wenig geändert. Von 2016 an müssen mehr als 100 deutsche Großkonzerne bei Neubesetzungen im Aufsichtsrat eine Frauenquote von 30 Prozent sicherstellen – hier gibt es noch erhebliche Defizite. Aktuell wird die Zielgröße in namhaften deutschen Konzernen für die Besetzung der Aufsichtsratsposten durch eine Frau immer noch auf Null gesetzt. Mit der Folge, dass dieser Stuhl im Aufsichtsrat unbesetzt bleibt.

2014 staunte ich nicht schlecht auf der Hauptversammlung der Aktionäre des Medizintechnik-Konzerns Fresenius. Als dem Personalverstand die Frage gestellt wurde, warum noch immer keine Frau im Vorstand zu entdecken sei, antwortete dieser noch ganz gelassen: „Weil wir keine geeignete Persönlichkeit gefunden haben.“ Kein Wunder, dass eine solche Arroganz eine abschreckende Wirkung auf hochtalentierte Frauen haben muss!

Umso mehr freue ich mich, dass zwei Jahre später, am 13.5.2016 in der Hauptversammlung, mit Hauke Stars, bisher Vorstandsmitglied der Deutschen Börse, und Prof. Dr. Iris Löw-Friedrich von der belgischen Pharmagruppe UCB, gleich zwei Frauen in den Aufsichtsrat gewählt werden konnten. So zeigen Rechtsänderungen ganz allmählich ihre Wirkung. Doch trotz aller Bemühungen von Bundesministerin Manuela Schwesig, die im Grundgesetz garantierte Gleichbehandlung von Mann und Frau auch in der Arbeitswelt zu etablieren, sorgt so manch innerbetriebliche Struktur immer noch dafür, dass Frauen systematisch von der Führungsebene ausgeschlossen werden.

Ich wünsche mir, dass ich in Zukunft immer mehr kompetenten Frauen in Führungspositionen begegne. Dieses Buch habe ich für Sie, die talentierten Frauen, geschrieben, die tief in sich spüren, dass Sie noch mehr erreichen können. Lassen Sie sich inspirieren von Gedanken, Ideen und Bildern. Spüren Sie nach, was sie Ihnen sagen. Folgen Sie mir in die Welt der Märchen und entdecken Sie vor allem eins: Ihr Wachstumspotenzial.

Die Fähigkeit, mit sich selbst im Reinen zu sein und positiv mit anderen Menschen zu kommunizieren, ist eine fundamentale Voraussetzung für eine gelungene Führung. Wagen Sie mit mir einen Perspektivwechsel und entwickeln Sie ein Bewusstsein für Ihre Stärken. So entfalten Sie ganz nebenbei Ihr Potenzial und Ihre Souveränität.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns demnächst auf der Erfolgsleiter begegnen!

Ihre Barbara Baratie

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Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.