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Unternehmenskultur

Führungskultur

Was sollten Sie bei der Gestaltung einer chancengleichen Führungskultur beachten?

  • Schaffen Sie bessere Zugangschancen für Frauen in Führungspositionen durch eine genderorientierte Führungskultur und die Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle (z. B. Führen in Teilzeit) im Führungsbereich.  
  • Fördern Sie Gleichstellungs- bzw. Diversity-Kompetenz von Führungskräften / Vorgesetzten und fordern Sie diese ein.
  • Präsentieren Sie Teilzeit-Führungskräfte als positive Beispiele im Unternehmen für eine innovative Führungsorganisation.
  • Sorgen Sie für Entgeltgleichheit von Frauen und Männern in Ihrem Unternehmen.

Wie können Sie vorgehen?

  1. Führungskräfte sind wichtige Multiplikatoren für eine gelebte Chancengleichheit im Betrieb. Sensibilisieren Sie Ihre Führungskräfte mit Schulungen, Coaching oder Mentoring für das Thema Gleichbehandlung und Vielfalt sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

  2. Machen Sie Ihre Führungskräfte zu Talentmanagern. Unterstützen Sie die Führungskräfte durch den gezielten Einsatz von Führungsinstrumenten (z. B. Mitarbeitergespräche) bei der frühzeitigen Erkennung und Förderung von talentierten Frauen und Männern für Fach- und Führungspositionen.

  3. Verschaffen Sie sich einen Überblick über den Flexibilisierungsbedarf auf Führungsebene. Ermitteln Sie z. B. in einer internen Umfrage unter Ihren Führungskräften den Wunsch für Teilzeitarbeit. Fragen Sie auch nach konkreten Bedarfslagen der Arbeitszeitflexibilisierung im Zusammenhang mit familiären Verpflichtungen (Elternzeit, Pflege von Familienangehörigen) sowie familienfreundlicher  Unterstützungsangebote. 

  4. Prüfen Sie, welche Führungspositionen in Ihrem Betrieb in Teilzeit ausgeübt werden können.

 © RKW Kompetenzzentrum (Leitfaden: Frauen in Führungspositionen Erfolgreiche Unternehmensführung im Mittelstand)

 

 

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.