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Maike Pfennig

Foto Maike Pfennig

Spitzenfrau 2. Führungsebene | Rollenvorbild Nachhaltigkeit

Aktuelle Funktion/PositionSenior Vice President Organizational Development & Strategy
AbschlussMSc Finance & Management
Aktuelles UnternehmenKERN-LIEBERS Firmengruppe
Website aktuelles Unternehmenwww.kern-liebers.com/de
Standort/Sitz des Unternehmens

Schramberg

Karrieretipp für zukünftige Spitzenfrauen

Kenne deine Werte und Prinzipien und bleibe diesen treu. Gepaart mit einer gesunden Offenheit und Neugier für neue Themen ist das für mich der Schlüssel zum Erfolg!

Welche Faktoren können Frauen-Karrierewege fördern?

  •  Mehr Flexibilität bei Arbeitszeit- und Führungsmodellen
  • Netzwerke und Mentoring
  • Mehr Diversität in allen Lebens- und Arbeitsbereichen

Meilensteine der beruflichen Entwicklung

Im Laufe des Studiums habe ich mehrere Praktika in deutschen Konzernen absolviert, mich schlussendlich aber für den Berufseinstieg im M&A Bereich einer der Big 4 entschieden, um gerade zu Karrierebeginn von den dortigen viel besagten steilen Lernkurven zu profitieren. Nach der Verlagerung meines privaten Lebensmittelpunkts von Stuttgart in den Schwarzwald habe ich in der Konzernrevision der KERN-LIEBERS Firmengruppe angefangen und mich hier über Positionen im strategischen Projektmanagement und als Referentin der Geschäftsführerin zum Senior Vice President entwickelt. In dieser Position verantworte ich u.a. die Bereiche Nachhaltigkeit, Strategie, Unternehmenskommunikation, Revision und das Interne Kontrollsystem.

Bisherige Leitungspositionen

Senior Vice President Organizational Development & Strategy (2022 - aktuell)

Ehrenamtliche Tätigkeiten:

  •  Wirtschaftsjuniorin
  • Ehrenamtliche Patin im Projekt Brückenbauer des Landratsamt Schwarzwaid-Baar-Kreis (Unterstützung von Jugendlichen, welche aufgrund familiärer oder anderer Defizite gezielte und zeitlich abgrenzbare Hilfen benötigen)
  • Mannschaftsführerin Tischtennis TG Schwenningen

Schwerpunkt Nachhaltigkeit


Wie sind Sie dazu gekommen, im Bereich Nachhaltigkeit tätig zu werden? Was war der Auslöser?

Privat probiere ich schon seit langem, nachhaltig zu leben. So esse ich zum Beispiel seit 15 Jahren kein Fleisch, nehme wann immer möglich die Bahn und probiere möglichst plastikfrei und auch regional einzukaufen. Da war es für mich nur ein logischer Schritt, auch im beruflichen Kontext dieses Thema aufzugreifen und eine Initiative für Corporate Sustainability zu starten, die es so bisher noch nicht bei uns im Unternehmen gab.


Ihr Beitrag zur Zukunftsgestaltung des Unternehmens in den Bereichen Nachhaltigkeit

  •  Einführung der Initative Sustainability@KL, die globale Nachhaltigkeitsprojekte durchführt und sicherstellt, dass wir uns kontinuierlich zu einem komplett nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen entwickeln. Aktuell arbeiten wir zum Beispiel an einem Sustainability Dashboard, um unsere Nachhaltigkeitsfortschritte kontinuierlich im Blick zu haben und Erfolge auch wirklich messen zu können.
  • Beitritt zum United Nations Global Compact - hierdurch bekennen wir uns zu den 17 sogenannten SDGs und probieren diese auch in den Mittelpunkt unserer Handlungen zu stellen
  • Einführung eines digitalen Frauennetzwerks innerhalb des Unternehmens
  • Organisation von sogenannten Nachhaltigkeitstagen an einem unserer Standorte, um die Mitarbeitenden für die vielen Facetten der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren

Warum sollten sich Frauen gerade in diesen Themenfeldern stärker engagieren?

Generell sollten sich alle Menschen für dieses Thema stärker engagieren. Leider sehen wir Nachhaltigkeit privat wie beruflich oft noch als Luxusproblem, dabei kann jeder ihren/seinen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten, egal, wie klein dieser auch sein mag. Viele Firmen setzen zudem leider bis heute auf das Motto "Wachstum um jeden Preis", statt sich dem Mehrwert von nachhaltigem Wachstum bewusst zu werden und entsprechend danach zu handeln. Wir Frauen, so wie jeder andere Mensch auch, müssen bei diesem Thema lauter werden und uns vehement dafür einsetzen, dass jede/r Einzelne und jedes Unternehmen ihren/seinen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leistet - angefangen im Kleinen bei sich selbst. There is no planet B!

Unterstützer

Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.