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Yasemin Arpacı

 

Managerin BackOffice Customer Service

Magirus GmbH

Ulm


"Sich Unternehmen aussuchen, die international aufgestellt sind. Am Weltmarkt ist Flexibilisierung genauso gefragt wie Anpassungsfähigkeit an sich ändernde äußere Umstände. Hier wird ein Migrationshintergrund zum Wettbewerbsvorteil, denn er bedeutet, von vorneherein mehr Berührungspunkte mit der globalisierten Welt zu haben."


Was waren Beschleuniger auf Ihrem Karriereweg?

  • Multiethnische Teams & das Arbeiten in interdisziplinärem und internationalem Kontext
  • Supervisoren
  • professionelle internationale Mentoring-Programme

Was waren Hindernisse auf Ihrem Karriereweg?
Nachwuchs und alleinstehend zu sein. Die Lösung war ein Stellenwechsel: Manchmal muss man alte Ufer verlassen, um neue zu erobern.

Yasemin Arpacı im Videointerview

Leben & Karriere

Mit türkischen Wurzeln, in Ulm geboren und in Deutschland aufgewachsen, bezeichnet sich Yasemin Arpacı in erster Linie als "Weltbürgerin". Kein Wunder, denn sie spricht fünf Sprachen (Deutsch, Türkisch, Englisch, Französisch und Italienisch). Nach dem Abitur, das sie erfolgreich über den zweiten Bildungsweg abschloss, studierte sie Literatur- und Sprachwissenschaften in Freiburg und im Ausland.

Schon früh zeichnete sich ab: "Totale Herausforderung" ist ihre Devise. Eigentlich wollte Yasemin Arpacı im Kulturbereich arbeiten, doch sie landete in der Automobilindustrie. Ihre Karriere startete sie beim baden-württembergischen Weltkonzern Daimler AG, allerdings über den "Umweg" Türkei - genauer gesagt über einen Standort in einem hochanatolischen Dorf in der Provinz Aksaray.

Es folgten mehrere Karrierestationen in Deutschland, wo sie leider nicht das wiederfand, was sie in der Türkei als Selbstverständlichkeit erlebt hatte: Dass Frauen Karriere machen und in einer großen Zahl als Führungskräfte im mittleren Management tätig sind. Heute ist die alleinerziehende Mutter eines Kindes als "Managerin BackOffice Customer Service" bei der Magirus GmbH in Ulm tätig.

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.