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Spitzenfrauen-BW zu Besuch in der „Stadt in der Stadt“

Community-Treffen in der neuen Kunsthalle Mannheim

Nahbar und visionär – diesen Eindruck konnte man beim Community-Treffen in der Kunsthalle Mannheim zweifellos gewinnen. Und zwar sowohl vom beeindruckenden Museumsneubau, von der Ausstellung "Konstruktion der Welt: Kunst und Ökonomie", als auch von der Direktorin der Kunsthalle, Dr. Ulrike Lorenz. Viel inspirierender hätte man den Nachmittag an diesem letzten Freitag im November nicht verbringen können, das fanden auch die anwesenden Frauen aus der Spitzenfrauen-BW Community.

Insgesamt 21 Community-Mitglieder, unter ihnen auch einige Spitzenfrauen, verbrachten einen spannenden und unterhaltsamen Nachmittag der auf die Initiative der Wirtschaftsförderung Mannheim zurückging. Die Fachbereichsleiterin der Wirtschaftsförderung Mannheim Frau Ram und ihre Mitarbeiterin Frau Jakob-Jüngling waren persönlich dabei, auch die Gleichstellungsbeauftrage der Stadt Mannheim, Frau Deilami, nahm sich die Zeit, die baden-württembergische Spitzenfrauen-Community in Mannheim zu begrüßen.

Bereits am Eingang beeindruckte die großzügige und offene Architektur des Neubaus, die zwar kühl, aber dennoch einladend wirkt. Gleiches galt für den Raum, in dem sich die Teilnehmerinnen zunächst versammelten. Durch die deckenhohen Fensterfronten entstand das Gefühl, sich inmitten des städtischen Trubels am Mannheimer Friedrichsplatz zu befinden und dennoch die Ruhe des Raumes im Rücken zu haben.

Frau Dr. Lorenz gibt bei ihrer Begrüßung Einblicke in das neue Konzept der Kunsthalle
„Museum in Bewegung“ lautet das Leitbild des Hauses, wie Dr. Ulrike Lorenz bei ihrer Begrüßungsrede erklärte. Gemeint ist damit eine ständige Erneuerung durch einen raschen Ausstellungswechsel und sich ändernde Sammlungsbestände. Doch nicht nur das unterscheidet die Kunsthalle Mannheim von anderen Museen, sondern auch die Idee der „Stadt in der Stadt“, die sich nicht nur an Kunstkenner, sondern an alle richtet, die Kunst - wie verschiedenartig sie sein mag - mögen. Durchlässigkeit ist das übergeordnete Thema der Kunsthalle, die mit ihrer porösen Architektur, den Brücken und Gassen und einer organisierten Unordnung tatsächlichen einen städtischen Charakter erzeugt. Bereits das Tageslichtatrium, das ohne Eintritt zugänglich ist, hält einige Kunstwerke bereit. Unter ihnen das Werk einer Künstlerin - Alicja Kwade - deren imposantes Uhrenkunstwerk über den Köpfen der Besucher kreist. Frei zugänglich  ist auch die interaktive „Collection Wall“, die alle im Museum befindlichen Kunstwerke zeigt und ein Teil der digitalen Strategie des Hauses ist, wie Lorenz erklärt. Ein Staunen geht über die interessierten Gesichter, so viel Vorausschau und Innovationsgeist sieht man in anderen Museen selten. Sie denke eben gerne die Dinge zu Ende, so die gebürtige Thüringerin, die seit 2009 die Geschicke der Kunsthalle Mannheim leitet und vorher in Regensburg tätig war. So auch den Neubau in Mannheim, für den sie im Vorfeld zusammen mit dem Team verschiedenste Szenarien, Best und Worst Cases durchdacht hat, bevor das Konzept endgültig stand. Mit einem kräftigen Applaus ehrten die Teilnehmerinnen eine außergewöhnliche Frau, die einige Wochen zuvor einen weiteren Sprung auf der Karriereleiter gemacht hat und zur Präsidentin der Klassik-Stiftung Weimar gewählt wurde.

Museumsführungen der besonderen Art
Im Anschluss an die Begrüßungsrede folgte eine anderthalbstündige Museumsführung. Die beiden Museumsmitarbeiterinnen erklärten mit ihrer enormen Expertise jedes Werk im Detail und auch die Fragen wurden ausführlich beantwortet, so dass die Zeit wie im Flug verging. Gespannt wanderten die Gruppen durch die Räume von Kunstwerk zu Kunstwerk, bei deren Auswahl extra ein Schwerpunkt auf weibliche Künstler bzw. die Darstellung der Frau in den verschiedenen Epochen gelegt wurde.

Wer mochte, konnte den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Museumsrestaurant LUXX ausklingen lassen, sich über die Ereignisse des Tages austauschen und sein eigenes Netzwerk ein wenig erweitern.

Wir bedanken uns bei der Kunsthalle Mannheim, Frau Dr. Lorenz und den Museumsführerinnen für die spannende und aufschlussreiche Zeit in ihrem Hause. Außerdem gilt unser Dank der Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim, insbesondere Frau Ram und Frau Jakob-Jüngling für ihren unermüdlichen Einsatz.

Weitere Impressionen vom 14. Community-Treffen in der Kunsthalle Mannheim finden Sie in der Bildgalerie im Login-Bereich...

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.