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Unsere Spitzenfrauen zu Gast bei der Wirtschaftsministerin

Zum Auftakt der neuen Dialogreihe Women Leadership Lunch lud die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut Spitzenfrauen aus baden-württembergischen Unternehmen zum ersten Women Leadership Lunch im Stuttgarter Fernsehturm.

Elke Lücke (Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, a. l.), Britta Wirtz (Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, in Gelb), Claudia Gläser (Gläser GmbH, in Rot), Daniela Eberspächer-Roth (PROFILMETALL Gruppe, 4. von l. hinten), Stefanie Schneider (SWR, in Weiß), Christine Regitz (SAP SE, Mitte hinten), Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (MWAW BaWü), Diana Baumhauer (Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH, 2. von r.) Quelle: Franziska Kraufmann

Mehr Frauen auch in den obersten Führungsetagen, das ist der baden-württembergischen Wirtschaftsministerien ein wichtiges Anliegen. Mit der neuen Dialogreihe "Women Leadership Lunch" will Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut Frauen in Führungspositionen stärken, eine bessere Vernetzung erreichen und über aktuelle wirtschaftspolitische Themen diskutieren. Zum Auftakt trafen sich 15 hochkarätige Frauen auf dem Stuttgarter Fernsehturm. Mit dabei waren auch sechs unserer "Spitzenfrauen in Baden-Württemberg".

"Gemeinsam mit Spitzenfrauen will ich Antworten auf die Frage finden, wie mehr Frauen für Führungspositionen gewonnen werden können und welche Maßnahmen hierfür notwendig sind", erklärte Hoffmeister-Kraut. Denn noch immer sind Frauen in den oberen Führungsetagen unterrepräsentiert: "Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dennoch besteht weiterhin Nachholbedarf. Wir brauchen die gut ausgebildeten Frauen, um gerade auch angesichts des großen Fachkräftebedarfs weiterhin wirtschaftlich erfolgreich zu sein."

Unternehmen sind gefordert
Die Ministerin forderte die Unternehmen auf, sich konkrete Ziele und Zielkorridore zu setzen: "Ohne konkrete Zielsetzung gibt es erkennbar keine Fortschritte." Eine moderne Arbeitswelt und eine offene Unternehmenskultur mit flexiblen Arbeitsmodellen und gleichberechtigten Karrierechancen trügen wesentlich dazu bei, sich im Wettbewerb um die besten Köpfe als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

Digitalisierung als Chance für gleichberechtigte Arbeitswelt
Thema des ersten "Women Leadership Lunch" war die Digitalisierung und wie sie verstärkt als Chance für eine moderne gleichberechtigte Arbeitswelt genutzt werden kann. In einem Impulsreferat zu Chancen und W20-Initiativen für Frauen in der digitalen Transformation berichtete Julie Linn Teigland, Regional Managing Partner Ernst & Young, über internationale Ansätze und Initiativen.

"Die digitale Zukunft ist reich an Chancen für Frauen. Diese Chancen sollten die Frauen auch beherzt ergreifen", so Hoffmeister-Kraut. Die Digitalisierung ermögliche es, flexibler und mobiler zu arbeiten sowie in vielfältigeren Arbeits- und Karrieremodellen tätig zu sein als jemals zuvor. "Dieses 'Mehr' an Flexibilität kann auch ein maßgebliches Kriterium sein, dass sich mehr Frauen für eine Führungsposition entscheiden", so Hoffmeister-Kraut. "Gerade für die nachrückende Generation gut qualifizierter Frauen ist wichtig, an Hand konkreter Beispiele und Vorbilder zu sehen, dass beruflicher Erfolg und Karriere im Wirtschaftsleben bis in höchste Führungspositionen hinein für sie offenstehen." Gleichzeitig sollten Frauen aber auch die Chancen der digitalen Arbeitswelt nutzen, digitale Kompetenzen erwerben und in digitalen Arbeitsfeldern verstärkt tätig werden.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg / Spitzenfrauen-bw.de

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.

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