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Lohnlücke in Führungspositionen besonders hoch

Vollzeitbeschäftige Top-Managerinnen in der Privatwirtschaft verdienen im Schnitt 30 Prozent weniger als Männer. Ein Grund: Ihre geringere Vollzeitberufserfahrung. Ohne Kulturwandel ändert sich daran wenig.

Beim Führungspersonal ist der Gender Pay Gap deutlich höher als im Schnitt aller Beschäftigten in Deutschland: So betrug im Jahr 2015 hierzulande die geschlechtsspezifische Lohnlücke bei allen Erwerbstätigen in der Privatwirtschaft insgesamt 21 Prozent. In Führungsetagen hingegen wurden Frauen im Zeitraum 2010 bis 2016 durchschnittlich 20,60 Euro brutto pro Stunde bezahlt, während Männer 29,30 Euro erhielten. Somit erzielen Frauen in Führungspositionen nur 70 Prozent des Einkommens der Männer. Dies stellt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer aktuellen Studie fest, die auf Daten des sozio-oekonomischen Panels basiert...

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Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.