Skip to main content

Teil 2: Wie SEHE ich die anderen und meine Umwelt?

29-08-2018 | Tanja Eggers
Bild zum Thema
auge_eggers_sehen-und-gesehen-werden.jpg

Anknüpfend an den 1. Teil der Blogserie möchte ich an den schwarzen Punkt erinnern. Diesen wenden wir nicht nur auf uns selbst, sondern gerne auch bei der Betrachtung unseres Umfelds an.


Langen wir uns mal kurz alle selbst an die Nase. Wie oft und wie schnell bewerten wir andere Personen, ohne sie wirklich zu kennen bzw. ohne die Hintergründe für ihr Verhalten zu kennen. Auch hier sehen wir lieber auf die schwarzen Punkte als auf die positiven Eigenschaften, die diese Person hat.


Wenn Sie sich dabei mal wieder ertappen, dann steuern Sie doch mal bewusst gegen und fragen Sie sich, was hat diese Person Besonderes an sich? Andere Personen wirklich zu sehen, bedeutet auch sie in ihren Stärken wahrzunehmen und sie zu wertschätzen.
Noch ein weiteres Beispiel: Wenn im Job Sie gerade eine Aufgabe gerade nicht so erfüllt, lenken Sie den Blick darauf, was können Sie hieran lernen. Auch wenn Ihnen erstmal 100 Gründe einfallen, warum dies gerade aus Ihrer Sicht eine „unnötige“ Aufgabe ist, gibt es doch bestimmt auch den einen oder Grund, warum es Sinn oder Spaß machen könnte. Versuchen Sie Ihren Blick aufs Positive zu lenken, auch wenn´s zu Beginn etwas schwer fällt.

Über unsere Gedanken steuern wir uns und unser Umfeld, denn unsere Laune und wie wir zu einer Sache stehen, strahlt auf uns selbst, auf die Personen um uns herum und somit auf unser ganzes Umfeld aus. Daher sollten wir stärker darauf achten, welche Gedanken wir zulassen. Es ist unsere Lebenszeit, diese Zeit kommt nie mehr zurück. Gehen wir also achtsam mit ihr um.

Wie wäre es daher heute mal mit einem Spaziergang durch die Natur?
Keine Zeit… ich bin doch im Büro… ich muss doch noch einkaufen… ich muss… ich muss… ich muss…
Wer kennt dies nicht?


Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, gestehen wir uns ein, dass dies lauter Ausreden sind.
Eine halbe Stunde Zeit, um durch die Natur zu laufen und Energie zu tanken, muss drin sein. Für alles andere haben wir auch Zeit bzw. nehmen wir uns Zeit. Warum also nicht, um Schönes zu entdecken, unsere Umwelt aktiv wahrzunehmen, unsere Augen schweifen zu lassen und sich an schönen Dingen zu erfreuen. Es ist gut investierte Zeit!
Also, ab durch die Mitte! MACHEN IST WIE WOLLEN, NUR KRASSER!

In diesem Sinne einen wunderschönen Spaziergang, mit Weitblick für mehr Tiefgang!

Man sieht oft etwas hundert Mal,
tausend Mal,
ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht.

Christian Morgenstern

Unterstützer
Das Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt.